women@GaLaBau: Erfolgreicher Start auf der GaLaBau 2026
<p>Mit einem klaren Signal für mehr Sichtbarkeit von Frauen im Garten- und Landschaftsbau ist die neue Initiative <strong>women@GaLaBau</strong> auf der diesjährigen Leitmesse gestartet. Der Auftakt kam bei den Teilnehmerinnen und der Branche gut an – und weckte gleichzeitig den Wunsch nach weiteren Formaten dieser Art.</p><h2>Ein neues Format für die Grüne Branche</h2><p>Am 16. September fiel im Rahmen der GaLaBau 2026 in Nürnberg der Startschuss für women@GaLaBau. Die Initiative ist ein Gemeinschaftsprojekt von TASPO und der Messe GaLaBau und verfolgt ein klares Ziel: starke Frauen der Branche sichtbar zu machen, miteinander zu vernetzen und in ihrer beruflichen Entwicklung zu stärken. Beim Get-together, das um 11 Uhr begann, tauschten sich Frauen aus dem Garten- und Landschaftsbau über ihre Karrierewege aus, sprachen über ihren Berufsalltag als Führungskräfte auf der Baustelle und diskutierten, wie sich Familie und Beruf erfolgreich vereinbaren lassen.</p><p>Das Format traf sichtlich einen Nerv der Branche. Der informelle Rahmen ermöglichte es den Teilnehmerinnen, sich offen über Herausforderungen und Erfolge im beruflich oft männerdominierten Umfeld des Garten- und Landschaftsbaus auszutauschen. Die Rückmeldungen fielen durchweg positiv aus – verbunden mit dem klaren Wunsch, das Format auf künftigen Ausgaben der Messe fortzuführen und weiter auszubauen.</p><h2>GaLaBau 2026: Neue Struktur, neue Impulse</h2><p>Der Auftakt von women@GaLaBau fand vor dem Hintergrund einer organisatorisch neu aufgestellten GaLaBau statt. Die internationale Leitmesse für urbanes Grün und Freiräume fand 2026 erstmals von Dienstag bis Freitag statt – nicht mehr wie bisher von Mittwoch bis Samstag. Damit reagierten die Veranstalter auf einen ausdrücklichen Wunsch von Ausstellern und Besuchern. Vom 15. bis 18. September 2026 öffnete das Messezentrum Nürnberg seine Tore, dienstags bis donnerstags jeweils von 9 bis 18 Uhr, am Freitag bereits eine Stunde früher schließend.</p><p>Diese veränderte Taktung bot auch neuen Formaten wie women@GaLaBau ein passendes Umfeld. Neben der Frauen-Initiative punktete die Messe 2026 mit einem breiten Rahmenprogramm: Der GREEN-BLUE PATH rückte nachhaltige Lösungen für Grün- und Freiflächen in den Fokus, im Demonstration Area & E-Mobility Area konnten Besucher praxisnahe Technologien hautnah erleben. Ergänzt wurde das Angebot durch den ZUKUNFTSRAUM, Fachgespräche und Landscape Talks sowie das Format startups@GaLaBau, das jungen Unternehmen eine Bühne bot.</p><h3>Frauen als treibende Kraft im Wandel der Branche</h3><p>Der Garten- und Landschaftsbau steht wie viele technische Branchen vor der Herausforderung, mehr Vielfalt in Führungspositionen und auf der Baustelle zu etablieren. Initiativen wie women@GaLaBau setzen genau hier an: Sie schaffen Räume, in denen Erfahrungen geteilt, Netzwerke geknüpft und Vorbilder sichtbar gemacht werden können. Gerade der offene Austausch über den beruflichen Alltag – etwa als Führungskraft auf der Baustelle oder im Spannungsfeld zwischen Familie und Karriere – traf bei den Teilnehmerinnen auf große Resonanz.</p><p>Dass ein solches Format erstmals im Rahmen der GaLaBau angeboten wurde, unterstreicht den Anspruch der Messe, nicht nur Produktinnovationen und Maschinentechnik in den Mittelpunkt zu stellen, sondern auch gesellschaftliche und personalpolitische Entwicklungen der Branche aktiv zu begleiten. Für Aussteller und Fachbesucher bot sich damit eine zusätzliche Gelegenheit, sich jenseits der reinen Produktschau mit Zukunftsthemen der Branche auseinanderzusetzen.</p><h2>Fazit und Ausblick</h2><p>Der gelungene Auftakt von women@GaLaBau zeigt: Der Bedarf an Vernetzung und Sichtbarkeit für Frauen im Garten- und Landschaftsbau ist groß. Die positive Resonanz der ersten Ausgabe und der klar geäußerte Wunsch nach Fortsetzung deuten darauf hin, dass sich das Format als fester Bestandteil künftiger GaLaBau-Ausgaben etablieren könnte. Verbunden mit der neuen, kompakteren Messestruktur von Dienstag bis Freitag setzt die Leitmesse damit ein Zeichen für eine moderne, zukunftsorientierte Branche, die sich sowohl technologisch als auch personell weiterentwickelt. Ob und in welcher Form women@GaLaBau bei der nächsten Ausgabe fortgeführt wird, bleibt abzuwarten – der Auftakt jedenfalls hat Lust auf mehr gemacht.</p>