Messe-News

women@GaLaBau 2026: Neues Netzwerk startet erfolgreich

Nacer BOUSFIHA18. September 20263 Min. Lesezeit
GaLaBauwomen@GaLaBauNetzwerkGarten- und LandschaftsbauNürnberg

<p>Die GaLaBau in Nürnberg ist seit jeher die zentrale Plattform für die Garten- und Landschaftsbaubranche in Deutschland. Mit dem neuen Format <strong>women@GaLaBau</strong> hat die Messe 2026 jedoch ein zusätzliches Kapitel aufgeschlagen, das schon beim Auftakt für positive Resonanz sorgte. Die Initiative will Frauen in der Grünen Branche sichtbarer machen, vernetzen und langfristig empowern – und der Start scheint geglückt.</p><h2>Ein neues Format mit klarer Mission</h2><p>Vom 15. bis 18. September 2026 öffnete die GaLaBau im Messezentrum Nürnberg ihre Tore und bot damit auch die Bühne für das Auftaktevent von women@GaLaBau. Umgesetzt wurde das Projekt von der Fachmedienmarke <strong>TASPO</strong> in Kooperation mit der Messe. Ziel ist es, eine Plattform zu schaffen, auf der Frauen aus dem Garten- und Landschaftsbau miteinander in Kontakt treten, sich austauschen und gegenseitig stärken können – eine Zielgruppe, die in der stark männlich geprägten Branche bislang wenig eigene Sichtbarkeit hatte.</p><p>Das Konzept ist dabei bewusst niedrigschwellig gehalten: Networking steht im Mittelpunkt, ergänzt durch inhaltliche Impulse rund um die beruflichen Herausforderungen und Chancen von Frauen in der Grünen Branche. Der Auftakt auf der Messe markiert dabei nicht das Ende, sondern den Beginn einer langfristig angelegten Gemeinschaft.</p><h2>Von der Messe in den Alltag: Wie es weitergeht</h2><p>Was das Format von klassischen Networking-Veranstaltungen unterscheidet, ist die geplante Kontinuität über die Messetage hinaus. Nach dem Auftakttreffen in Nürnberg sollen lokale Frauen-Stammtische, regelmäßige Webinare und eine dauerhafte digitale Plattform folgen. Damit reagiert women@GaLaBau auf ein Bedürfnis, das offenbar schon länger in der Branche schlummerte: einen Raum, in dem Frauen sich unabhängig vom Messekalender austauschen können.</p><h3>Einbettung in ein größeres Rahmenprogramm</h3><p>Die GaLaBau 2026 setzt insgesamt stark auf thematische Sonderformate, die über den klassischen Ausstellungsbetrieb hinausgehen. Neben women@GaLaBau gehören dazu unter anderem der <strong>GREEN-BLUE PATH</strong> zu nachhaltigen Grün- und Freiraumlösungen, der <strong>ZUKUNFTSRAUM</strong>, Fachgespräche und Landscape Talks sowie das Format <strong>startups@GaLaBau</strong>, das jungen Unternehmen eine Bühne bietet. Auch eine Demonstration Area & E-Mobility Area lädt Besucherinnen und Besucher zum praktischen Ausprobieren ein. Diese Vielfalt zeigt: Die Messe versteht sich zunehmend nicht nur als Handelsplattform, sondern als Ort für Austausch, Weiterbildung und gesellschaftliche Debatten innerhalb der Branche.</p><p>Die Öffnungszeiten der GaLaBau 2026 waren dabei klassisch gestaffelt: Von Dienstag bis Donnerstag öffnete das Messezentrum Nürnberg jeweils von 9:00 bis 18:00 Uhr, am Freitag schloss die Messe eine Stunde früher, um 17:00 Uhr. Diese Struktur bot ausreichend Zeit, um neben dem regulären Messebesuch auch an Sonderformaten wie women@GaLaBau teilzunehmen.</p><h2>Resonanz macht Mut für mehr</h2><p>Der Wunsch nach Fortsetzung, der sich schon direkt nach dem Auftaktevent äußerte, deutet darauf hin, dass women@GaLaBau einen wichtigen Nerv getroffen hat. Für eine Branche, die sich zunehmend mit Fachkräftemangel und der Frage nach neuen Zielgruppen für Ausbildung und Beruf beschäftigt, kann ein Format wie dieses mehr sein als nur ein nettes Rahmenprogramm – es kann zum strategischen Baustein für die Zukunft der Branche werden. Indem Frauen im Garten- und Landschaftsbau gezielt Gehör und Raum bekommen, könnte women@GaLaBau langfristig dazu beitragen, das Berufsbild insgesamt vielfältiger und attraktiver zu gestalten.</p><h3>Ausblick</h3><p>Mit dem Auftakt auf der GaLaBau 2026 ist der Grundstein für eine neue Community gelegt. Ob und wie sich die angekündigten Stammtische, Webinare und die digitale Plattform in der Praxis etablieren, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Sicher ist jedoch: Die Nachfrage ist da, der Wunsch nach mehr ebenso. Für die Branche könnte das der Beginn einer nachhaltigen Veränderung sein – weit über die Messehallen in Nürnberg hinaus.</p>