KPA 2026: Kunststoffmesse startet an drei Standorten
<p>Die Kunststoffbranche bekommt 2026 ein drittes regionales Zuhause: Die KPA – Fachmesse für Design, Entwicklung und Beschaffung von Kunststoffprodukten – erweitert ihr Portfolio und findet künftig an gleich drei Standorten in Deutschland statt. Veranstalter Easyfairs setzt damit konsequent auf das Konzept der regionalen Arbeitsmesse und bringt Entscheider aus Entwicklung, Einkauf und Design noch näher an die Kunststoffverarbeiter vor Ort.</p>
<h2>Drei Standorte, drei Termine – die KPA 2026 im Überblick</h2> <p>Nach der erfolgreichen Etablierung in Ulm und Bad Salzuflen kommt 2026 mit Leipzig ein neuer Standort hinzu. Die Termine im Überblick:</p> <ul> <li><strong>Ulm:</strong> 25. und 26. Februar 2026, Ulm-Messe</li> <li><strong>Bad Salzuflen:</strong> 9. bis 11. Juni 2026, Messezentrum Bad Salzuflen</li> <li><strong>Leipzig/Schkeuditz:</strong> 16. und 17. September 2026, Globana Eventcampus</li> </ul> <p>Damit verdreifacht sich die geografische Reichweite der KPA innerhalb weniger Jahre – vom süddeutschen Ulm über das ostwestfälische Bad Salzuflen bis in den mitteldeutschen Raum rund um Leipzig.</p>
<h2>Leipzig: Premiere für die Kunststoffbranche in Mitteldeutschland</h2> <p>Besonders im Fokus steht die Standortpremiere in Leipzig beziehungsweise Schkeuditz. Am 16. und 17. September 2026 öffnet die KPA erstmals ihre Tore im Globana Eventcampus und schließt damit eine Lücke im ostdeutschen Markt. Nach Angaben des Veranstalters soll der neue Standort künftig jährlich stattfinden – ein klares Signal, dass Easyfairs langfristig in die Region investiert. Für Kunststoffverarbeiter, Materialanbieter und Dienstleister aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen entsteht damit erstmals eine spezialisierte regionale Plattform für Design, Entwicklung und Beschaffung von Kunststoffprodukten, ohne weite Anfahrtswege nach Süddeutschland in Kauf nehmen zu müssen.</p>
<h3>Neuerungen in Ulm: KPA Tool World eröffnet neue Perspektiven</h3> <p>Auch am etablierten Standort Ulm tut sich einiges. Mit der <strong>KPA Tool World</strong> führt die Messe 2026 erstmals einen eigenen Themenbereich exklusiv für Werkzeug- und Formenbau ein. Angesprochen werden Unternehmen, die Werkzeuge und Formen für industrielle Anwender und Kunststoffverarbeiter konstruieren, programmieren, fertigen oder montieren. Der neue Programmpunkt soll laut Veranstalter als zusätzliche „Bühne“ für diesen spezialisierten Teilbereich der Branche dienen und die Ulmer Messe um drei Hallen erweitern – ein Ausbau, der die wachsende Bedeutung des Formen- und Werkzeugbaus für die gesamte Wertschöpfungskette der Kunststoffverarbeitung unterstreicht.</p>
<h2>Bad Salzuflen: Synergien mit der KUTENO</h2> <p>Am Standort Bad Salzuflen setzt die KPA 2026 erneut auf die bewährte Zusammenarbeit mit der KUTENO. Vom 9. bis 11. Juni 2026 findet die gemeinsame Veranstaltung im Messezentrum Bad Salzuflen statt. Diese Kombination zweier etablierter Branchenformate soll Besuchern ein noch breiteres Themenspektrum bieten – von Kunststoffprodukten über Verarbeitungstechnik bis hin zu angrenzenden Dienstleistungen.</p>
<h2>Die KPA als Arbeitsmesse: Fokus auf konkrete Projekte</h2> <p>Unabhängig vom Standort verfolgt die KPA ein klares Konzept: Sie versteht sich als regionale Arbeitsmesse, auf der Entscheider aus unterschiedlichen Anwenderbranchen – darunter Gesundheitswesen, Möbelindustrie und Automotive – gezielt neue Partner, Experten und leistungsfähige Zulieferer für ihre konkreten Projekte finden können. Im Mittelpunkt steht dabei der direkte fachliche Austausch auf Augenhöhe zwischen Designern, technischen Einkäufern und ausstellenden Kunststoffverarbeitern. Präsentiert wird das komplette Spektrum der Branche: von Rohstoffen und Halbzeugen über Industriedienstleistungen und Materialprüfung bis hin zu Produktentwicklung, Industriedesign und Werkzeugbau.</p>
<h2>Fazit und Ausblick</h2> <p>Mit der Erweiterung auf drei Standorte und der Einführung neuer Formate wie der KPA Tool World positioniert sich die KPA klar als dezentrale, aber fachlich fokussierte Antwort auf die Bedürfnisse der Kunststoffbranche. Die Standortpremiere in Leipzig/Schkeuditz dürfte dabei besonders mit Spannung erwartet werden, da sie erstmals eine spezialisierte Plattform im mitteldeutschen Raum schafft. Dass bereits Termine für 2027 feststehen – Ulm am 24. und 25. Februar, Bad Salzuflen vom 1. bis 3. Juni und Leipzig/Schkeuditz am 22. und 23. September – zeigt, dass der Veranstalter das Drei-Standorte-Modell langfristig als festen Bestandteil des deutschen Messekalenders etablieren will. Für die Kunststoffindustrie bedeutet dies: mehr regionale Nähe, mehr spezialisierte Begegnungsflächen und mehr Gelegenheiten, konkrete Projekte direkt mit den passenden Partnern voranzutreiben.</p>