it-sa 2026: Cybersecurity-Branche meldet Rekordwachstum in Nürnberg
<p>Die Cyber-Security-Branche setzt weiterhin auf die it-sa: Die Fachmesse für IT-Sicherheit in Nürnberg verzeichnet für ihre Ausgabe 2026 ein deutliches Wachstum bei Ausstellerzahlen und Ausstellungsfläche. Vor dem Hintergrund zunehmender Cyberbedrohungen und wachsender regulatorischer Anforderungen entwickelt sich die Veranstaltung zu einem zentralen Treffpunkt der europäischen Sicherheitsbranche.</p><h2>Neue Rekordzahlen für die 17. Ausgabe</h2><p>Vom 27. bis 29. Oktober 2026 öffnet die it-sa Expo&Congress zum 17. Mal ihre Türen im Messezentrum Nürnberg. Nach Angaben des Veranstalters NürnbergMesse werden erstmals mehr als <strong>1.000 Aussteller</strong> erwartet – ein deutlicher Anstieg gegenüber den 993 Ausstellern des Vorjahres. Um dem gestiegenen Interesse gerecht zu werden, wurde die Messe um eine fünfte Halle erweitert. Die Ausstellungsflächen in allen fünf Hallen gelten laut Veranstalter bereits als vollständig ausgebucht.</p><p>Auch die internationale Beteiligung bleibt hoch: Rund <strong>30 Prozent</strong> der ausstellenden Unternehmen kommen aus dem Ausland. Damit unterstreicht die it-sa ihren Anspruch, nicht nur nationaler, sondern europäischer und internationaler Treffpunkt für die Cybersecurity-Branche zu sein.</p><h2>Besucherentwicklung bestätigt Branchentrend</h2><p>Die Besucherzahlen der it-sa 2025 belegen das anhaltende Interesse an IT-Sicherheitsthemen: Die NürnbergMesse zählte 28.267 Fachbesucher aus 64 Ländern – ein Plus von gut neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Entwicklung spiegelt den wachsenden Stellenwert von Cybersicherheit in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft wider.</p><h3>Gründe für die anhaltend hohe Nachfrage</h3><p>Für das kontinuierliche Wachstum der Messe nennt der Veranstalter mehrere Faktoren:</p><ul><li>Wachsende regulatorische Vorgaben für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen</li><li>Die voranschreitende Digitalisierung in nahezu allen Branchen</li><li>Zunehmend professionell durchgeführte Cyberangriffe</li><li>Themen wie digitale Souveränität und internationale Bedrohungslagen</li></ul><p>Vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen zählt Cybersicherheit inzwischen zu den zentralen Herausforderungen für Organisationen jeder Größe – unabhängig von Branche oder Unternehmensgröße.</p><h2>Breites Themenspektrum und politische Unterstützung</h2><p>Die it-sa deckt nach eigenen Angaben die gesamte Bandbreite an Produkten und Dienstleistungen im Bereich Cybersecurity ab: Hardware, Software, Trainings- und Beratungsangebote sowie Security as a Service. Zu den zentralen Themenfeldern zählen Cloud- und Mobile-Security, Daten- und Netzwerksicherheit sowie die Absicherung Kritischer Infrastrukturen und der Industrie 4.0.</p><p>Die Schirmherrschaft über die it-sa 2026 übernimmt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt – ein Zeichen für die politische und gesellschaftliche Bedeutung des Themas IT-Sicherheit. Die Messe richtet sich dabei explizit an Unternehmen aller Branchen: von der Industrie über den Dienstleistungssektor bis hin zur öffentlichen Verwaltung.</p><h3>Internationale Vernetzung im Fokus</h3><p>Neben den klassischen Ausstellungsflächen setzt die it-sa verstärkt auf Networking-Formate. So wird beispielsweise der Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V. erneut mit einem Gemeinschaftsstand in Halle 7 vertreten sein und lädt am Vorabend der Messe zu einem exklusiven Pre-Event ein. Solche Formate unterstreichen den Anspruch der it-sa, nicht nur Ausstellungsplattform, sondern auch zentraler Branchentreffpunkt für fachlichen Austausch zu sein.</p><h2>Fazit und Ausblick</h2><p>Die it-sa 2026 bestätigt mit ihren Zahlen den ungebrochenen Trend: Cybersicherheit bleibt eines der dringlichsten Themen für Wirtschaft und öffentliche Hand. Mit über 1.000 Ausstellern, einer neuen fünften Halle und einem Besucherplus im Vorjahr zeigt sich die Messe als verlässlicher Gradmesser für die Entwicklung der Sicherheitsbranche. Angesichts wachsender regulatorischer Anforderungen und einer sich verschärfenden Bedrohungslage dürfte das Interesse an der Veranstaltung auch in den kommenden Jahren weiter steigen – ein klares Signal dafür, dass IT-Sicherheit längst zur strategischen Priorität für Organisationen jeder Größe geworden ist.</p>