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ISM 2027: Koelnmesse bündelt Süßwarenmessen unter Dachmarke

Nacer BOUSFIHA25. August 20263 Min. Lesezeit
ISMKoelnmesseSüßwarenmesseMarkenstrategieB2B-Messen

<p>Die Koelnmesse stellt die internationale Süßwaren- und Snackbranche vor einen strukturellen Neuanfang: Ab 2027 sollen sämtliche Messeformate rund um Süßwaren, Snacks und die zugehörige Produktionskette unter einer einzigen Marke auftreten. Was zunächst wie ein reines Branding-Update klingt, hat weitreichende Folgen für Aussteller, Fachbesucher und die gesamte Marktkommunikation der Branche.</p>

<h2>Neue Markenarchitektur ab 2027</h2> <p>Mit der Neuausrichtung entsteht erstmals ein gemeinsames Markendach, unter dem alle relevanten Bereiche der Süßwaren- und Snackbranche klar strukturiert gebündelt werden. Die ISM war bereits bislang als weltweit führende Fachmesse der Branche etabliert – künftig wird sie jedoch zur zentralen Leitmarke für ein deutlich breiteres Portfolio. Ziel ist es, ein durchgängiges, klar strukturiertes und inspirierendes Messeerlebnis zu schaffen, das die gesamte Wertschöpfungskette abbildet: von der Zutat über die Produktion bis hin zum fertigen Produkt.</p>

<h3>Drei Säulen unter einem Dach</h3> <p>Konkret bündelt die neue Struktur drei Bereiche unter der ISM-Marke:</p> <ul> <li><strong>ISM</strong> – die klassische Fachmesse für Süßwaren und Snacks</li> <li><strong>ISM Ingredients</strong> – der Bereich für Rohstoffe und Zutaten</li> <li><strong>ISM Manufacturing</strong> – ein neuer Bereich rund um Produktionstechnik und Herstellungsprozesse</li> </ul> <p>Damit wird erstmals die komplette Wertschöpfungskette der Süßwarenindustrie unter einer gemeinsamen Marke abgebildet und für Aussteller wie Besuchende noch effizienter erlebbar gemacht.</p>

<h2>Was bedeutet das konkret für Aussteller?</h2> <p>Für Unternehmen, die auf der ISM ausstellen, verspricht die neue Markenarchitektur handfeste Vorteile. Die Koelnmesse selbst nennt vier zentrale Effekte:</p> <ul> <li>Höhere Sichtbarkeit durch die starke Dachmarke ISM</li> <li>Zielgerichtete Besucherströme dank klarer Markenräume</li> <li>Effizienz in Marketing und Kommunikation</li> <li>Deutlich stärkere internationale Wahrnehmung</li> </ul> <p>„Ihr Auftritt, perfekt positioniert“ – so bringt die Koelnmesse das neue Markenversprechen auf den Punkt. Statt sich über mehrere separate Messemarken hinweg positionieren zu müssen, profitieren Aussteller künftig von einem einzigen, weltweit bekannten Markendach mit maximaler Strahlkraft. Gleichzeitig sorgen klar abgegrenzte Marktsegmente – Süßwaren, Zutaten, Produktionstechnik – für eine präzisere Zielgruppenansprache. Die integrierte Struktur soll zudem die Qualität der Besucherströme und die Relevanz der Fachkontakte spürbar erhöhen.</p>

<h2>Eine globale ISM-Familie</h2> <p>Die Bündelung unter der Dachmarke betrifft nicht nur den Kölner Messestandort. Die ISM-Familie erstreckt sich künftig auch auf internationale Ableger im Nahen Osten und in Japan. Damit entsteht eine weltweite Plattform, die regionale Märkte über eine einheitliche Markenidentität miteinander verzahnt – ein Schritt, der insbesondere für international tätige Hersteller und Zulieferer von Bedeutung ist, die ihre Marktpräsenz über verschiedene Kontinente hinweg konsistent aufbauen möchten.</p>

<h3>Klarere Orientierung für Besucher</h3> <p>Auch für Fachbesucher soll die neue Struktur Vorteile bringen. Klare Markenräume erleichtern die Orientierung auf dem Messegelände und ermöglichen eine gezieltere Planung des Messebesuchs – je nachdem, ob der Fokus auf fertigen Produkten, Rohstoffen oder Produktionstechnologie liegt. Die Koelnmesse verspricht damit ein Messeumfeld, das nicht nur übersichtlicher, sondern auch inhaltlich stringenter aufgebaut ist als bisher.</p>

<h2>Fazit und Ausblick</h2> <p>Mit der Bündelung ihrer Süßwarenmessen unter der ISM-Dachmarke reagiert die Koelnmesse auf einen klaren Branchentrend: Aussteller und Besucher wünschen sich zunehmend integrierte Messeformate, die komplette Wertschöpfungsketten abbilden, statt sich durch ein Nebeneinander verschiedener Einzelmarken orientieren zu müssen. Ab 2027 wird sich zeigen, wie gut sich die drei Säulen ISM, ISM Ingredients und ISM Manufacturing in der Praxis ergänzen und ob die versprochene höhere internationale Wahrnehmung tatsächlich neue Ausstellergruppen und Besucherkreise erschließt. Für die Süßwaren- und Snackbranche dürfte die Neuausrichtung jedenfalls ein wichtiges Signal sein: Wer 2027 in Köln präsent ist, tritt nicht mehr nur auf einer von mehreren Fachmessen auf, sondern unter einer einzigen, weltweit verankerten Leitmarke.</p>