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ISH 2027 in Frankfurt: The Power of Solutions

Nacer BOUSFIHA25. September 20263 Min. Lesezeit
ISH 2027GebäudetechnikMesse FrankfurtTGA-PlanungSHK-Branche

<p>Wenn vom 15. bis 19. März 2027 die Tore der Messe Frankfurt zur ISH öffnen, richtet sich der Blick der gesamten Gebäudetechnikbranche erneut auf die Weltleitmesse für Wasser, Wärme und Luft. Unter dem Motto „The Power of Solutions“ verspricht die ISH 2027 nicht nur einen Überblick über neue Technologien, sondern vor allem eines: konkrete, praxistaugliche Lösungen für eine Branche im Umbruch.</p><p>Verdichteter Wohnraum in urbanen Regionen sowie steigende Anforderungen im Wohnungsbau und in öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Gesundheitseinrichtungen und Bürogebäuden führen zu höheren Ansprüchen an Energieeffizienz, Ressourcenschonung und Nutzerkomfort. Genau diese Entwicklung greift die ISH 2027 auf und bringt Fachleute aus der gesamten Wertschöpfungskette rund um Gebäude und ihre technische Ausstattung zusammen.</p><h2>Systeme greifen ineinander – Planung wird komplexer</h2><p>Mit wachsender Komplexität verändern sich auch die Anforderungen an Planung und Umsetzung: Einzelsysteme reichen längst nicht mehr aus, Schnittstellen werden entscheidend, und Lösungen müssen im Zusammenspiel funktionieren. Die ISH 2027 reagiert darauf, indem sie Technologien nicht isoliert, sondern im Kontext präsentiert. Statt einzelner Produktschauen strukturiert die Messe ihr Angebot in klar definierte Lösungsfelder, um den direkten Transfer in die Praxis zu erleichtern – ein Ansatz, der besonders TGA-Fachplanern und Systemingenieuren entgegenkommt, die gewerkeübergreifend denken müssen.</p><h2>Acht Lösungsfelder bilden die gesamte Bandbreite ab</h2><p>Kern der Neuausrichtung ist die Gliederung der ISH 2027 in acht Lösungsfelder, die zusammen die gesamte Bandbreite der modernen Gebäudetechnik abbilden. Zwei Beispiele verdeutlichen den Ansatz besonders anschaulich:</p><h3>Sanitärräume: Vom privaten Bad bis zur Pflegeeinrichtung</h3><p>Das Lösungsfeld „Sanitärräume“ umfasst Badlösungen im privaten und öffentlichen Bereich – von klassischen Bädern über barrierefreie und öffentliche Anlagen bis hin zu Anwendungen in Pools, Spas und Pflegeeinrichtungen. Damit wird deutlich, wie stark sich die Anforderungen an Komfort, Barrierefreiheit und Ästhetik in den vergangenen Jahren ausdifferenziert haben.</p><h3>Herstellung von SHK-Produkten: Die industrielle Basis</h3><p>Die „Herstellung von SHK-Produkten“ bildet die industrielle Basis der Branche und zeigt die Wertschöpfung von Komponenten und Materialien bis hin zu Produktions- und Entwicklungsleistungen. So entsteht eine Schnittstelle zwischen Gebäudetechnik und Gebäudehülle, die in Planung und Umsetzung zunehmend an Bedeutung gewinnt – ein Trend, der die enge Verzahnung von Herstellern, Planern und Handwerk widerspiegelt.</p><h2>Ein Treffpunkt für die gesamte Wertschöpfungskette</h2><p>Die ISH 2027 heißt Fachleute aus der gesamten Branche willkommen: Installateure für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Systemplaner und Ingenieure, Groß- und Einzelhändler, Architekten und Designer, Fachleute aus der Bau- und Wohnungswirtschaft sowie Investoren und lokale Behörden. Auch Betreiber und Investoren aus Bereichen wie Wohnungswirtschaft, Industrie und Produktion, Energieversorgung, kommunale Einrichtungen und Facility Management finden hier passgenaue Lösungen für ihre Anforderungen. Damit positioniert sich die Messe als zentraler Treffpunkt, der Orientierung bietet und neue Perspektiven für Planung, Umsetzung und Betrieb entsprechender Anlagen eröffnet.</p><p>Die Veranstalter formulieren den Anspruch klar: „Wir schaffen eine Plattform, die Lösungen im Zusammenhang zeigt und damit den Austausch zwischen den beteiligten Akteuren deutlich erleichtert.“ Dieser Anspruch zieht sich durch das gesamte Messekonzept – von der Ausstellungsfläche bis zum Rahmenprogramm, das den direkten Dialog zwischen Herstellern, Planern und Betreibern fördern soll.</p><h2>Fazit und Ausblick</h2><p>Die ISH 2027 positioniert sich als Antwort auf eine Branche, die zunehmend gewerkeübergreifend denken muss. Statt isolierter Produktpräsentationen setzt die Messe auf acht klar strukturierte Lösungsfelder, die Technologien im Kontext zeigen und damit den Praxistransfer erleichtern. Für TGA-Fachplaner, Installateure und Investoren bedeutet dies vom 15. bis 19. März 2027 in Frankfurt einen kompakten Überblick über Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Gebäudetechnik – und damit eine wichtige Orientierungshilfe für kommende Projekte. Wie sich das neue Konzept in der Praxis bewährt, wird sich zeigen, sobald die Hallen der Messe Frankfurt im März 2027 wieder ihre Türen öffnen.</p>