INTERFORST 2026: Rekord-Internationalität prägt Forstmesse München
<p>Vier Tage lang verwandelte sich das Messegelände München in das internationale Zentrum der Forstwirtschaft: Mit der INTERFORST 2026 ist eine Veranstaltung zu Ende gegangen, die nicht nur in ihrer Besucherzahl, sondern auch in ihrer internationalen Ausrichtung neue Maßstäbe gesetzt hat. Unter dem Motto „Gemeinsam Wald gestalten, Vielfalt nutzen, Zukunft sichern" positionierte sich die Messe als zentrale Plattform für die Zukunftsfragen einer Branche im Wandel.</p>
<h2>Rekordbeteiligung aus 28 Ländern</h2> <p>Vom 15. bis 18. Oktober 2026 präsentierten <strong>400 Unternehmen aus 28 Ländern</strong> ihre Produkte und Lösungen rund um Forstwirtschaft und Forsttechnik auf dem Gelände der Messe München. Rund <strong>42.000 Besucherinnen und Besucher</strong> nutzten die vier Messetage, um sich über aktuelle Trends und Innovationen zu informieren – ein Ergebnis, das nach Angaben der Veranstalter die bisherige Internationalität bei Ausstellern und Besuchern noch einmal übertraf.</p> <p>Die Messe München GmbH wertet diese Entwicklung als klares Signal: Die INTERFORST hat sich als europäische Leitmesse der Branche weiter gefestigt und übernimmt damit eine aktive Rolle bei der Gestaltung der Zukunft der europäischen Forstwirtschaft.</p>
<h2>Vier Leitthemen im Fokus</h2> <p>Inhaltlich gliederte sich die Veranstaltung in vier zentrale Schwerpunktbereiche, die den Facettenreichtum der modernen Forstwirtschaft abbildeten:</p> <ul> <li><strong>Gesunder Zukunftswald</strong> – Strategien für Walderneuerung und Waldschutz angesichts des Klimawandels</li> <li><strong>Fokus Mensch</strong> – Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Fachkräftethemen in der Branche</li> <li><strong>Forsttechnik auf neuen Wegen</strong> – innovative Maschinen für Holzernte und Holzbringung</li> <li><strong>Digitalisierung Forst & Holz</strong> – IT-Lösungen und digitale Prozesse entlang der Wertschöpfungskette</li> </ul> <p>Diese thematische Bandbreite spiegelte sich auch im Ausstellungsangebot wider, das von klassischer Forsttechnik über Holzbearbeitung und Holzenergie bis hin zu Schutzwald-Konzepten reichte.</p>
<h2>Zukunftstechnologien zum Anfassen</h2> <p>Besonders großen Anklang fanden die Live-Demonstrationen auf dem Freigelände, bei denen Besucherinnen und Besucher moderne Forsttechnik hautnah erleben konnten. Statt reiner Theorie standen praxisnahe Vorführungen im Mittelpunkt – ein Format, das nach übereinstimmenden Rückmeldungen besonders gut ankam und die Attraktivität der Messe als Erlebnisplattform unterstrich.</p> <p>Ergänzt wurde das Ausstellungsprogramm durch ein wissenschaftliches Konferenzprogramm sowie Sonderschauen, darunter das Format „SYSTEMS & COMPONENTS Forestry by DLG", das gezielt Komponenten- und Systemlösungen für die Branche in den Fokus rückte.</p>
<h2>Schulterschluss von Politik, Wirtschaft und Forschung</h2> <p>Ein zentrales Merkmal der INTERFORST 2026 war der enge Dialog zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Akteuren. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft setzten gemeinsam Impulse für die Zukunft des Wirtschaftsfaktors Wald. Diese Vernetzung von Entscheidungsträgern unterschiedlicher Bereiche gilt als Alleinstellungsmerkmal der Messe und unterscheidet sie von reinen Fachausstellungen.</p> <p>Die thematische Verzahnung verdeutlichte, dass Forstwirtschaft längst mehr ist als die klassische Holzernte: Klimaanpassung, Digitalisierung und gesellschaftliche Verantwortung verschmelzen zu einem komplexen Aufgabenfeld, das branchenübergreifende Lösungen erfordert.</p>
<h2>Ausblick: Impulse für die kommenden Jahre</h2> <p>Mit der erfolgreich abgeschlossenen Ausgabe 2026 hat die INTERFORST ihre Position als internationale Leitmesse für Forstwirtschaft und Forsttechnik weiter gefestigt. Die hohe internationale Beteiligung sowie das breite Themenspektrum – von Walderneuerung bis Digitalisierung – zeigen, dass die Branche vor erheblichen Transformationsprozessen steht, bei denen Innovation und Vernetzung gleichermaßen gefragt sind.</p> <p>Als turnusmäßig alle vier Jahre stattfindende Veranstaltung wird die INTERFORST auch künftig eine zentrale Rolle dabei spielen, Entwicklungen aus Industrie, Wissenschaft und Politik zu bündeln und der europäischen Forstwirtschaft eine gemeinsame Plattform zu bieten.</p>