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GaLaBau 2026 in Nürnberg: Leitmesse für urbanes Grün startet

Nacer BOUSFIHA15. September 20263 Min. Lesezeit
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<p>Ab morgen verwandelt sich das Messezentrum Nürnberg wieder in den zentralen Treffpunkt der grünen Branche: Vom 15. bis 18. September 2026 öffnet die GaLaBau ihre Tore und bringt Planer, Betriebe und Hersteller aus dem Garten- und Landschaftsbau zusammen. Als internationale Leitmesse für Urbanes Grün und Freiräume setzt sie traditionell wichtige Impulse für Investitionen – und das in diesem Jahr in einem eher zurückhaltenden Marktumfeld.</p>

<h2>Zahlen, Daten, Fakten zur GaLaBau 2026</h2> <p>Rund 1.100 Aussteller präsentieren in 14 Messehallen sowie auf den Aktionsflächen im Freien ihre Produkte, Dienstleistungen und Projekte rund um Planung, Bau und Pflege von Urbanem Grün. Auf den Freiflächen sind Maschinen live im Einsatz zu erleben, während in den Hallen Neuheiten aus Technik, Baustoffen und Praxis vorgestellt werden. Zur Zielgruppe der Fachmesse zählen neben klassischen GaLaBau-Betrieben auch Landschaftsarchitekten, Planer aus Behörden sowie Motorgeräte- und Landmaschinenhändler. Ergänzt wird das Angebot durch Lösungen für Freizeitparks, Campingplätze, Kindergärten und Greenkeeper. Bereits die vorherige Ausgabe der GaLaBau zählte über 66.000 Besucher – ein Beleg für die Relevanz der Veranstaltung als Branchentreffpunkt.</p>

<h2>Neue Impulse in herausforderndem Marktumfeld</h2> <p>Die Messe findet insgesamt in einem eher zögerlichen wirtschaftlichen Umfeld statt. Umso mehr soll sie Orientierung in unsicheren Zeiten bieten. Ideeller Träger der Veranstaltung ist der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL). BGL-Präsident Thomas Banzhaf bringt die Bedeutung der Messe auf den Punkt: „Die GaLaBau zeigt alle zwei Jahre sehr eindrucksvoll, wie leistungsfähig und innovativ unsere Branche ist. Dieses Selbstbewusstsein gibt uns Zuversicht, Auftrieb und vermittelt zuverlässig eine optimistische Stimmung des Anpackens.“ Diese Botschaft trifft auf eine Branche, die sich trotz konjunktureller Unsicherheiten weiterentwickelt und in Nürnberg zeigt, wie sie auf aktuelle Herausforderungen reagiert.</p>

<h3>Innovationen zum Anfassen</h3> <p>Wie praxisnah diese Antworten ausfallen, zeigen mehrere Neuheiten, die auf der Messe Premiere feiern. So starten ECHO Motorgeräte und ECOVACS eine strategische Vertriebspartnerschaft für den deutschen Fachhandel: ECHO übernimmt den Vertrieb ausgewählter Mäh-, Fenster- und Poolreinigungsroboter für private bis semiprofessionelle Anwendungen – vorgestellt wird die Kooperation erstmals auf der GaLaBau 2026. Auch im Bereich nachhaltiger Baustoffe gibt es Neues: Trex erweitert sein europäisches Sortiment um die WPC-Terrassendielen Trex Select, die zu 95 Prozent aus Recyclingmaterial bestehen und über eine Technologie zur reduzierten Wärmeaufnahme verfügen. Die Dielen sind in drei Farbtönen, zwei Profilen und Längen bis 6,10 Meter erhältlich und bieten damit Planungsspielraum für unterschiedlichste Terrassenprojekte.</p>

<h2>Wandel an der Spitze der Messe</h2> <p>Auch organisatorisch gibt es Bewegung: Im Führungsteam der GaLaBau in Nürnberg hat Isabel Grundner die Leitung der internationalen Fachmesse für Garten- und Landschaftsbau übernommen. Der personelle Wechsel fällt in eine Phase, in der die Messe ihre Position als zentrale Plattform der Branche weiter festigen will – mit einem Programm, das über die reine Produktschau hinausgeht. Vorträge, Foren und Wettbewerbe ergänzen das Ausstellungsangebot und bieten Fachbesuchern zusätzliche Orientierung zu aktuellen Trends wie klimaresilienten Infrastrukturen und grünen Städten.</p>

<h2>Fazit und Ausblick</h2> <p>Die GaLaBau 2026 tritt an, um der Branche in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld neue Impulse zu geben – und liefert mit rund 1.100 Ausstellern, praxisnahen Innovationen wie der ECHO-ECOVACS-Partnerschaft und nachhaltigen Materiallösungen von Trex genügend Gesprächsstoff für vier Messetage. Wer sich über aktuelle Entwicklungen im Garten- und Landschaftsbau informieren möchte, findet in Nürnberg bis zum 18. September eine kompakte Übersicht über Technik, Baustoffe und Trends der Branche. Die kommenden Tage werden zeigen, welche der vorgestellten Innovationen sich langfristig am Markt etablieren können – und wie die Branche insgesamt mit dem aktuellen konjunkturellen Gegenwind umgeht.</p>