GaLaBau 2026: Besucherplus und Fokus auf Spielgeräte
<p>Die GaLaBau hat sich einmal mehr als zentrale Branchenplattform für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau bestätigt. Die 26. Ausgabe der internationalen Fachmesse für urbane Grün- und Freiräume schloss in Nürnberg mit einem erneuten Besucherplus und setzte dabei thematisch einen klaren Schwerpunkt auf Spielgeräte und Freizeitanlagen. Für viele Aussteller aus dem Bereich Playground-Equipment war die Veranstaltung ein wichtiger Termin, um neue Produkte und Trends vorzustellen.</p><h2>Starke Zahlen trotz verändertem Terminkonzept</h2><p>Vom 15. bis 18. September 2026 öffnete das Messezentrum Nürnberg seine Tore für die GaLaBau. Nach Angaben der Veranstalter kamen in diesem Jahr <strong>68.000 Besucherinnen und Besucher</strong> sowie <strong>1.100 Aussteller</strong> zur Messe – ein Ergebnis, das den positiven Trend der vergangenen Ausgaben fortsetzt. Organisiert wird die Veranstaltung von der NürnbergMesse, ehrenamtlicher Träger ist der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL).</p><p>Besonders bemerkenswert war in diesem Jahr das neue Terminkonzept: Erstmals fand die GaLaBau von Dienstag bis Freitag statt – zuvor war sie traditionell von Mittwoch bis Samstag angesetzt. Die Öffnungszeiten lagen von Dienstag bis Donnerstag jeweils zwischen 9 und 18 Uhr, am Freitag schloss die Messe eine Stunde früher um 17 Uhr. Dieser Wechsel war von Ausstellerseite ausdrücklich gewünscht worden.</p><h3>Bessere Planbarkeit für Aussteller und Besucher</h3><p>„Wir sind zuversichtlich, dass die Resonanz auf diese Umstellung äußerst positiv ausfallen wird und die GaLaBau dadurch zukünftig noch stärker wird“, erklärte Thomas Banzhaf, Präsident des BGL, im Vorfeld der Messe. Auch Stefan Dittrich, Director GaLaBau bei der NürnbergMesse, betonte die Bedeutung der frühzeitigen Ankündigung: „Wir halten es für wichtig, diese große Veränderung rechtzeitig bekanntzugeben, um den Teilnehmern eine verlässliche Planung zu ermöglichen und zu zeigen, dass wir den von Ausstellern gewünschten Wandel ernst nehmen und zeitnah umsetzen.“</p><p>Die Umstellung bringt aus Sicht der Veranstalter mehrere Vorteile mit sich: Ein kostengünstigerer Standabbau, bessere Reisemöglichkeiten sowie eine gleichmäßigere Verteilung der Besucherströme über die vier Messetage hinweg. Besonders Fachbesucher aus dem Garten- und Landschaftsbau profitieren davon, da sie künftig keinen Samstag mehr für den Messebesuch einplanen müssen.</p><h2>Themenspielgeräte als Publikumsmagnet</h2><p>Ein deutlicher Schwerpunkt der diesjährigen GaLaBau lag auf Themenspielgeräten für Freizeitanlagen. Hersteller und Planer von Spielplatzausstattungen präsentierten ihre Neuheiten einem breiten Fachpublikum – ein Zeichen dafür, dass sich dieser Bereich innerhalb der Messe zunehmend etabliert hat. Die Verbindung von Garten- und Landschaftsbau mit Spiel- und Freizeitgestaltung zeigt, wie eng beide Themenfelder in der Praxis zusammenhängen, insbesondere bei der Gestaltung öffentlicher Grünflächen und urbaner Freiräume.</p><h3>Eine Messe mit langer Tradition</h3><p>Die GaLaBau blickt auf eine lange Geschichte zurück: Seit 1974 bringt sie im Zweijahresrhythmus Fachleute aus Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau zusammen. Über die Jahrzehnte hat sich die Veranstaltung kontinuierlich weiterentwickelt und internationaler ausgerichtet. Gemeinsam mit dem BGL arbeitet die NürnbergMesse stetig daran, das Format an die aktuellen Bedürfnisse der Branche anzupassen – sei es durch neue Ausstellungsschwerpunkte, Fachprogramme oder, wie in diesem Jahr, durch strukturelle Anpassungen beim Veranstaltungsturnus.</p><h2>Fazit und Ausblick</h2><p>Die GaLaBau 2026 hat gezeigt, dass sich die Messe trotz veränderter Rahmenbedingungen weiterhin großer Beliebtheit erfreut. Mit 68.000 Besuchern und 1.100 Ausstellern bestätigt sich der positive Trend der Vorjahre, während das neue Terminkonzept von Dienstag bis Freitag offenbar gut angenommen wurde. Der verstärkte Fokus auf Themenspielgeräte unterstreicht zudem, dass die Gestaltung von Freizeit- und Grünflächen zunehmend ganzheitlich gedacht wird. Für die kommende Ausgabe in zwei Jahren dürfte sich zeigen, ob sich das neue Format dauerhaft etabliert und die Branche weiterhin von dieser verlässlichen Planungsgrundlage profitiert.</p>