Branchentrends

AUMA-WebTalk: Messewirtschaft resilient in turbulenten Zeiten

Nacer BOUSFIHA16. September 20263 Min. Lesezeit
AUMAMessewirtschaftResilienzAUMA-Trends 2026/2027Messestandort Deutschland

<p>Geopolitische Spannungen, volatile Märkte und wachsender internationaler Wettbewerb – die deutsche Messewirtschaft steht vor erheblichen Herausforderungen. Wie robust die Branche dennoch aufgestellt ist, zeigt der Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA in seinem regelmäßigen WebTalk-Format sowie in der aktuellen Jahrespublikation <strong>„AUMA-Trends 2026/2027: Deutsche Messewirtschaft – Resilient in turbulenten Zeiten“</strong>.</p><h2>AUMA-WebTalk #aufgeMessen: Kompakter Branchen-Check im Quartalsrhythmus</h2><p>Mit dem WebTalk #aufgeMessen bietet der AUMA einmal pro Quartal ein 30-minütiges Format, in dem aktuelle Entwicklungen der Messebranche eingeordnet werden. Im Gespräch sind regelmäßig Hendrik Hochheim sowie Anne Böhl, die aktuelle Zahlen, Trends und strategische Einschätzungen zur deutschen Messewirtschaft präsentieren. Der nächste Termin ist für den <strong>25. September 2026</strong> angesetzt und bietet damit erneut Gelegenheit, sich kompakt über die Lage der Branche zu informieren.</p><p>Das Format ergänzt die umfangreichere Jahrespublikation des Verbands und richtet sich insbesondere an Fachpublikum aus Ausstellerunternehmen, Messegesellschaften und Dienstleistern, die sich schnell und fundiert einen Überblick verschaffen möchten.</p><h2>AUMA-Trends 2026/2027: Acht zentrale Entwicklungen der Branche</h2><p>Am 13. Juli 2026 veröffentlichte der AUMA in Berlin seine Jahrespublikation, in der acht Trends analysiert werden, die die Messewirtschaft aktuell prägen. Im Zentrum steht die Erkenntnis, dass die hohe Internationalität deutscher Messen ein zentrales Wettbewerbsmerkmal und Kernvorteil des Standorts darstellt.</p><h3>Internationalität als Wettbewerbsvorteil unter Druck</h3><p>Das starke Interesse internationaler Besucherinnen und Besucher sowie Aussteller am deutschen Messemarkt steht laut AUMA im Spannungsfeld einer hochvolatilen Geopolitik, notwendiger Infrastruktur-Investitionen und heimischer Wachstumsbremsen. Der Verband betont, dass moderne Visaverfahren, eine leistungsfähige Infrastruktur und passgenaue Messeförderprogramme entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit des weltweit führenden Messestandortes Deutschland sind.</p><h3>Künstliche Intelligenz als Resilienzfaktor</h3><p>Ein weiterer Schwerpunkt der Publikation widmet sich der Rolle von Künstlicher Intelligenz für die Widerstandsfähigkeit der Branche. Dr. Jan Trenczek vom Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos ordnet in der Publikation ein, welchen Beitrag KI-gestützte Prozesse und Anwendungen leisten können, um Messegesellschaften und Ausstellern in unsicheren Zeiten mehr Stabilität und Planungssicherheit zu verschaffen.</p><h2>Wettbewerb und Nachhaltigkeit im Fokus</h2><p>Neben der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und dem Resilienzfaktor KI widmen sich die AUMA-Trends 2026/2027 auch den Themenblöcken Wettbewerb und Nachhaltigkeit. Damit greift der Verband zentrale Zukunftsfragen auf, die für Messegesellschaften, Aussteller und Dienstleister gleichermaßen relevant sind – von der Positionierung im internationalen Vergleich bis hin zu ökologischen Anforderungen an Messebauten und Veranstaltungslogistik.</p><p>Dass die Branche trotz aller Herausforderungen optimistisch nach vorn blickt, zeigte sich auch beim jüngsten AUMA-MesseTreff in Berlin. Rund 330 Gäste würdigten dort die Messewirtschaft als zentralen Wirtschaftsfaktor. Aus dem Kreis von Branche und Politik wurden dabei klare Forderungen laut: mehr Exportförderung, verlässliche Rahmenbedingungen und gezielte Entlastungen, um die internationale Stärke des Standorts langfristig zu sichern.</p><h2>Ausblick: Neue Impulse durch den M1 – Zukunftskongress Messe</h2><p>Wer sich über die Publikation und den WebTalk hinaus intensiver mit der Zukunft des Messemarketings auseinandersetzen möchte, findet mit dem <strong>M1 – Zukunftskongress Messe</strong> am 28. und 29. September 2026 in Köln eine neue Leitveranstaltung. Sie bringt ausstellende Unternehmen verschiedener Branchen zusammen und zeigt praxisnah, wie sich Messeauftritte zukunftssicher gestalten lassen.</p><h2>Fazit</h2><p>Die aktuelle AUMA-Publikation macht deutlich: Die deutsche Messewirtschaft behauptet sich trotz geopolitischer Unsicherheiten und struktureller Herausforderungen als international führender Standort. Entscheidend für die kommenden Jahre werden verlässliche politische Rahmenbedingungen, gezielte Investitionen in Infrastruktur sowie der intelligente Einsatz neuer Technologien sein. Mit Formaten wie dem WebTalk #aufgeMessen und Veranstaltungen wie dem M1 – Zukunftskongress Messe schafft der AUMA zusätzliche Plattformen, um Branche und Politik im kontinuierlichen Austausch zu halten – ein wichtiger Baustein, um die Resilienz des Messestandorts Deutschland auch langfristig zu sichern.</p>